Technologiezentrum Verpackung

Artikel vom 21. Juni 2022
Entwicklung und Neukonstruktion
Mit rund 300 Kunden und Partnern wurde das Verpackungs-Technologiezentrum im Mai 2022 eingeweiht (Bild: Engel).

Mit rund 300 Kunden und Partnern wurde das Verpackungs-Technologiezentrum im Mai 2022 eingeweiht (Bild: Engel).

Steigende Energiepreise, der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft und sich verändernde Konsumentenbedürfnisse stellen die Hersteller von Kunststoffverpackungen vor große Herausforderungen. Mit einem neuen »Packaging Center« unterstützt der Hersteller von Spritzgießmaschinen Engel seine Kunden aus dieser anspruchsvollen Branche dabei, die Leistung der Produktionsanlagen weiter zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Technikum mit breiter Auswahl

Für die Hersteller von Kunststoffverpackungen sind Zykluszeit und Energieeffizienz die wichtigsten Effizienzkennzahlen. Mit dem neuen Technologiezentrum möchte der Spritzgießmaschinenhersteller Anwender dazu einladen, die Maschinen diesbezüglich genau zu testen. An zwei österreichischen Standorten – Schwertberg und St. Valentin – stehen Produktionszellen für unterschiedliche Anforderungen einsatzfertig bereit, darunter vollelektrische »e cap«-Hochleistungsmaschinen für die Herstellung von Getränkeverschlüssen und Fliptop-Deckeln, »e-speed«-Maschinen für Dünnwandbehälter und Eimer sowie »duo speed«-Zweiplattenmaschinen für große Behälter und Container. Darüber hinaus können im Technikum vollelektrische »e-mac«-Spritzgießmaschen genutzt werden, denn auch diese Baureihe findet wird in der Verpackungsindustrie im mittleren Leistungssegment immer stärker eingesetzt, auch für die Verarbeitung von Rezyklaten.

Als zentrale Themen adressiert das Technologiezentrum Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. So sind die Spritzgießmaschinen mit intelligenten Assistenzsystemen aus dem »inject 4.0«-Programm ausgerüstet, z. B. mit »iQ weight control«, das Schwankungen des Schussvolumens und der Materialviskosität erkennt und noch im selben Zyklus automatisch ausgleicht. Jüngste Versuchsreihen des Maschinenherstellers hätten gezeigt, dass die Software bei Hochleistungsanwendungen mit sehr kurzen Zykluszeiten deutliche Qualitätsverbesserungen erzielt. Ein weiteres Beispiel ist »iQ flow control«, das Temperaturdifferenzen in den einzelnen Kühlkreisen auf einen Sollwert regelt. Damit sorgt dieses Assistenzsystem für konstante Temperierverhältnisse und reduziert zugleich den für die Temperierung benötigen Energieaufwand.

Für einen praxisnahen Leistungstest, der u. a. Analysen der Zykluszeit und Energieeffizienz umfasst, können Anwender ihre eigenen Werkzeuge und auch eigene Materialien ins Technologiezentrum mitbringen. Darüber hinaus stellt der Maschinenhersteller viele Werkzeuge aus unterschiedlichen Produktgruppen, ein breites Spektrum an Peripheriesystemen von verschiedenen Partnerunternehmen sowie Automatisierungslösungen sowohl aus dem eigenen Haus als auch von Partnern wie Campetella und Beck Automation bereit.

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