TPE mit Recyclinganteil für Dichtungen
Kreislaufwirtschaft
Eine neue »Thermoplast K«-Variante von Kraiburg TPE verbessert die Nachhaltigkeit von Automotive-Dichtsystemen, da das Material mehr als 50 % Rezyklatanteil enthält.

Die langjährige Partnerschaft mit Kraiburg TPE bildet die Grundlage für gemeinsame Entwicklungsprojekte für die Automobilindustrie (Bild: SaarGummi).
Gemeinsam mit SaarGummi hat Kraiburg TPE eine TPE-Materiallösung für automobile Dichtsysteme entwickelt, die einen Recyclinganteil von rund 56 % aufweist. Der Werkstoff basiert auf der etablierten Produktfamilie »Thermoplast K« und kombiniert Post-Industrial- sowie Post-Consumer-Rezyklate.
Die Entwicklung zielte darauf ab, eine nachhaltigere Materialalternative bereitzustellen, ohne die Anforderungen der Automobilindustrie an Qualität, Verarbeitung und Funktionalität zu beeinträchtigen. Dabei sollten bestehende Materialstandards und Produktionsprozesse erhalten bleiben. Laut Unternehmensangabe wurden bereits in frühen Projektphasen die neue Recyclingvariante und das bisherige Material unter vergleichbaren Bedingungen getestet. Gemäß den Ergebnissen erfüllt die neue Lösung die relevanten Anforderungen und lässt sich zuverlässig in bestehende Fertigungsprozesse integrieren.
Neben dem hohen Recyclinganteil konnte auch der Product Carbon Footprint (PCF) gegenüber der bisherigen Materialvariante reduziert werden. Das Material empfiehlt der Hersteller für anspruchsvolle Automotive-Anwendungen mit hohen Anforderungen an Beständigkeit und Verarbeitbarkeit.


