Antimikrobielle Masterbatches

Artikel vom 5. Oktober 2021
Allgemeine Zusatz-/Hilfsstoffe und Additive

Für einen wirksamen Schutz vor der Ausbreitung und Übertragung von gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen auf Kunststoffen hat Lifocolor ein neues Additiv entwickelt, das auf der »Fakuma 2021« in Halle A4 Stand 4213 vorgestellt wird.

Die neuen Masterbatches hemmen das Wachstum von Mikroorganismen auf Kunststoffoberflächen (Bild: Lifocolor).

Für einen wirksamen Schutz vor der Ausbreitung und Übertragung von gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen auf Kunststoffen hat Lifocolor das Additiv »Lifobact« entwickelt, das effektiv das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmt. Das Additiv verhindert laut Hersteller unangenehme Gerüche, Farbveränderungen, Schimmelbefall und andere mikrobiell bedingte schädliche Einflüsse auf den einzufärbenden Kunststoff.

Wirksam bereits bei Dosierungen ab 2 %

Die antimikrobielle Wirkung beruht auf der Silberionen-Technologie. Das Additiv erzielt laut Unternehmensinformation bereits bei geringer Dosierung ab 2 % sehr gute Ergebnisse und beseitigt je nach Polymer-Einsatz mehr als 99,9 % der schädlichen Mikroorganismen. Die Wirkkraft bleibt auch nach vielfacher Reinigung der Kunststoffoberfläche mit handelsüblichen Reinigungsmitteln und Verfahren bestehen.

Entwickelt für häufig benutzte Kunststoffartikel

»Lifobact«-Masterbatches eignen sich für Kunststoffartikel des täglichen und häufigen Gebrauchs, z. B. Haushaltsartikel, Schreibwaren, Spielwaren, Verpackungen, Möbeloberflächen, künstliche Textilfasern, Sport- und Freizeitwaren, aber auch Elektrogeräte, Automobilteile oder Anwendungen aus der Medizin- und Pharmabranche.

Das Additiv wurde zunächst für den Einsatz in Polyolefinen und SAN-kompatiblen Polymeren entwickelt. Auf Anfrage können auch andere Polymere antimikrobiell ausgerüstet werden. Der Wirkstoff kann für einen reinen Additiv-Batch eingesetzt oder mit Farbmitteln und anderen Additiven des Herstellers kombiniert werden.

Die Verwendung ist in Spritzguss-, Extrusions- oder Flaschenblasverfahren mit hoher Hitzebeständigkeit möglich. Die notwendigen Zulassungen nach 10/2011 EG und FDA für den Lebensmittelkontakt liegen laut Hersteller vor.

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