Extruder für Großrohre

Artikel vom 3. Dezember 2020
Extruder

Das 1997 gegründete Unternehmen Palad HY gehört zu den führenden Herstellern von HDPE- und PVC-Rohren in Israel. Bekannt ist der Rohrhersteller für sein Großrohrspektrum, das bei HDPE-Rohren bis zu einem Durchmesser von 1200 mm und bei PVC-Rohren bis 500 mm reicht.

Der neue Hochleistungsextruder sorgt für eine verbesserte Produktqualität (Bild: Battenfeld-Cincinnati).

Der neue Hochleistungsextruder sorgt für eine verbesserte Produktqualität (Bild: Battenfeld-Cincinnati).

Das Unternehmen ist seit Gründugn Kunde von Battenfeld-Cincinnati. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der Maschinentechnologie hat sich der Betrieb auch bei der jüngsten Investition für einen Extruder des Herstellers entschieden: den Anfang des Jahres installierten Hochleistungsextruder »solEX NG 75-40«, der einen Altextruder in einer PE 100-Rohrlinie ersetzt.

Dank der niedrigeren Schmelzetemperaturen erzielt der Rohrhersteller gleichmäßigere Wandstärkenverteilungen in engeren Toleranzen und weniger unerwünschtes Sagging. Die höhere Rohrqualität reduziert so auch den Materialverbrauch und sorgt für weniger Ausschuss.

Verantwortlich für die Vorteile der Extruderbaureihe, die mit 60, 75, 90 und 120 mm Durchmesser erhältlich ist und einen Durchsatzbereich von 750 bis 2.500 kg/h abdeckt, ist laut Maschinenhersteller die komplett überarbeitete Verfahrenseinheit. Der innengenutete Zylinder bringt in Kombination mit einer darauf abgestimmten Schnecken- und Nutbuchsengeometrie prozesstechnische Optimierungen:

  • Ein reduziertes axiales Druckprofil vermindert den Maschinenverschleiß,
  • hohe spezifische Ausstoßraten bei geringen Schneckendrehzahlen sorgen für eine hohe Effizienz und
  • die schonende, aber effektive und homogene Aufschmelzleistung bei rund 10 °C niedrigeren Schmelzetemperaturen im Vergleich zu konventionellen Verfahrenseinheiten sorgen für eine hohe Endproduktqualität und hohen Kosteneinsparungen in der Produktion.

Werden Energiekosten in Höhe von 0,10 EUR/kWh angenommen können sollen laut Maschinenhersteller aufgrund des beschriebenen 10 % geringeren Energieverbrauchs bei voller Ausstoßleistung rund 18.000 EUR Betriebskosten eingespart werden können.

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