Gefertec ist mit neuen Maschinen auf der formnext

Artikel vom 27. Oktober 2026
3D-Druck und additive Technologien

Gefertec nutzt den Auftritt auf der formnext 2026 am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg B101 in Halle 12.1, um über die neuen Maschinensysteme »arc10X« und »arcTitan« zu informieren.

Mit dem Portfolio an Maschinensystemen für Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) bietet das Unternehmen für unterschiedliche Fertigungsaufgaben eine Lösung (Bild: Gefertec/mithilfe von KI erstellt).

Mit dem Portfolio an Maschinensystemen für Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) bietet das Unternehmen für unterschiedliche Fertigungsaufgaben eine Lösung (Bild: Gefertec/mithilfe von KI erstellt).

Auf der formnext 2026 stehen bei Gefertec am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg großformatige Metallbauteile aus Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) im Fokus. Zu den gezeigten Exponaten gehört ein rund 700 kg schwerer Verdichter-Impeller. Außerdem werden ein Notausstiegsrahmen aus Titan für Flugzeuge, eine Werkzeugform und ein fischfreundliches Laufrad für eine Meerwasserpumpe vorgestellt. Das Laufrad wird laut Unternehmensangabe erstmals auf einer Messe gezeigt. Seine schwingenartigen Schaufeln sollen angesaugten Fischen ermöglichen, den Pumpvorgang zu überleben.

Die Beispiele zeigen, wo WAAM in der industriellen Fertigung ansetzen kann: Das Verfahren kann Material sowie Fertigungszeit einsparen und ermöglicht dabei Bauteilgeometrien bzw. Werkstoffeigenschaften, die mit Gießen oder Fräsen nicht oder nur mit hohem Aufwand realisierbar sind.

Neue Maschinensysteme im Portfolio

Gefertec hat sein Maschinenportfolio erweitert und zeigt dies auch auf der Messe. Der bewährte Maschinentyp »arc80X« ist für Bauteile bis zu 8 m³ Volumen ausgelegt. Ergänzend wurde die modular aufgebaute Variante »arc10X« eingeführt, die sich in bestehende Fertigungsumgebungen integrieren lässt. Für die additive Fertigung von Titanbauteilen wurde »arcTitan« entwickelt. Die Maschine kombiniert eine vollständig geschlossene Schutzgasatmosphäre mit einem plasmabasierten WAAM-Prozess, um die Anforderungen des reaktiven Werkstoffs Titan abzudecken.

Ergänzend gibt das Unternehmen einen Ausblick auf ein containerbasiertes System. Damit soll die Fertigungstechnologie künftig mobil direkt an den jeweiligen Bedarfsort gebracht werden.

Die formnext findet vom 17. bis 20. November 2026 in Frankfurt/M. statt.

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