Lackierung 3D-gedruckter Teile
Verfahren
Technische Oberflächenlackierungen erweitern das Angebot der Richard Wöhr GmbH für 3D-gedruckte Kunststoffteile. Die Beschichtungen tragen zur Verbesserung von Optik und Funktion der Teile bei.

Beispiele lackierter, 3D-gedruckter Teile (Bild: Wöhr).
Die technische Oberflächenlackierung von 3D-gedruckten Kunststoffteilen durch das Angebot der Richard Wöhr GmbH zielt darauf ab, Bauteile sowohl optisch als auch funktional aufzuwerten. Die Verfahren sollen die Oberflächenqualität gedruckter Komponenten auf ein vergleichbares Niveau bringen, das eine Serienproduktion bietet. Im Fokus stehen neben der optischen Anpassung auch technische Eigenschaften der Oberfläche. Dazu zählen eine erhöhte chemische Beständigkeit, verbesserte UV-Stabilität sowie Schutzfunktionen wie ESD- und EMV-Beschichtungen. Je nach Anforderung können unterschiedliche Oberflächenstrukturen realisiert werden.
Die Lackierung ermöglicht zudem eine flexible Farbgestaltung, unabhängig von den verfügbaren Filamentfarben. Auch metallisch wirkende Oberflächen sowie unterschiedliche Glanzgrade sind umsetzbar. Oberflächenfehler wie Poren oder Nahtstellen können durch die Beschichtung reduziert werden.
Die Verfahren sind darauf ausgelegt, 3D-gedruckte Teile direkt für den Einsatz als Verkaufs- oder Funktionsbauteile vorzubereiten. Damit lassen sich Anwendungen in der Serienfertigung unterstützen, in denen neben der Funktion auch die optische Qualität relevant ist. Mit diesem Angebot ergänzt das Unternehmen sein Portfolio für industrielle Komponenten und bietet Lösungen für die Weiterverarbeitung additiv gefertigter Bauteile an.


