Renolit eröffnet Werk in Pune
Allgemeine Teile
Renolit hat in Pune ein neues Werk eröffnet. Dort entstehen Geomembranen für Speicherbecken von Pumpspeicherkraftwerken sowie weitere Membrantypen für Tiefbau, Tunnelbau und Dammsanierung im asiatisch-pazifischen Markt.

Das festlich geschmückte Werk in Pune anlässlich der offiziellen Eröffnung am 14. Oktober 2026 (Bild: Renolit).
Der Kunststoffverarbeiter Renolit hat am 14. Oktober 2026 ein neues Werk im indischen Pune eröffnet. Nach 15 Monaten Bauzeit produziert der Standort Dichtungsbahnen für Tiefbauprojekte, darunter Geomembranen für Speicherbecken von Pumpspeicherkraftwerken. Die Produktionsstätte ist auf eine Jahreskapazität von 6000 Tonnen ausgelegt und beschäftigt rund 30 Personen.
Neben Dichtungsbahnen für Speicherbecken können in Pune auch weitere Membrantypen hergestellt werden. Dazu zählen Tunnelmembranen sowie Spezialabdichtungen, die bei der Reparatur von Dämmen zum Einsatz kommen. Mit der lokalen Fertigung will das Unternehmen seine Präsenz in Indien stärken und zugleich die Lieferfähigkeit für den asiatisch-pazifischen Markt ausbauen.
Die im Werk gefertigten Dichtungsbahnen sind für den Einsatz in Speicherbecken ausgelegt. Sie müssen Bewegungen des Bodens aufnehmen, Kräften des Wassers standhalten und auch bei seismischen Einwirkungen funktionsfähig bleiben. Zudem sind sie UV-beständig und für extreme klimatische Bedingungen vorgesehen. Die angegebene Lebensdauer wird mit bis zu 100 Jahren angegeben.
Lokale Fertigung für kürzere Wege
Durch die Produktion vor Ort lassen sich lange Lieferwege reduzieren. Gleichzeitig erleichtert die Nähe zum Markt die Qualitätskontrolle und die Abstimmung mit Kundenanforderungen. Rückmeldungen aus dem asiatisch-pazifischen Raum können dadurch direkter in Produktentwicklung und Fertigung einfließen.
Der Standort Pune ist für das Unternehmen bereits seit 2010 Teil der Produktion. Dort wird mit »Renolit Wood-Stock« ein Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff für die Automobil- und Bauindustrie hergestellt. Das neue Werk ergänzt die Produktion in der Region nun um Membranen für Infrastruktur- und Energieprojekte.



