PET-Bottle-to-Bottle-Recycling

Artikel vom 24. Juni 2026
Kreislaufwirtschaft

Mit der Recyclinganlage »recoSTAR PET 215 art« realisiert Starlinger gemeinsam mit Ismail Resin ein Bottle-to-Bottle-Recyclingprojekt für PET-Flaschen in Pakistan. Die Anlage bietet hohe Recyclingkapazitäten für lebensmitteltaugliches rPET für mehr Ressourceneffizienz im Verpackungssektor.

Das Team von Ismail Resin vor der neu installierten Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage (Bild: Starlinger).

Das Team von Ismail Resin vor der neu installierten Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage (Bild: Starlinger).

Ismail Resin, ein Unternehmen der Ismail Industries Group mit Sitz in Karachi, Pakistan, hat eine Recyclinganlage des Typs »recoSTAR PET 215 art« von Starlinger in Betrieb genommen. Die Anlage wurde im März 2026 am Standort Port Qasim in Betrieb genommen und markiert den Einstieg des Unternehmens in das PET-Bottle-to-Bottle-Recycling.

Die Recyclinganlage verarbeitet Post-Consumer-PET-Flaschen und produziert bis zu 3000 kg lebensmitteltaugliches rPET pro Stunde. Mit dem Projekt soll die Verwertung von rund 40.000 t gebrauchter PET-Flaschen pro Jahr ermöglicht werden. Gleichzeitig unterstützt der pakistanische Betrieb den Ausbau bestehender Sammel- und Recyclingstrukturen im Land.

Nach Angaben des Unternehmens war die FDA- und EFSA-konforme Technologie des österreichischen Anlagenbauers ein wesentlicher Grund für die Auswahl des Systems. Die Anlage bietet eine kontrollierte Dekontamination sowie eine präzise Steuerung der intrinsischen Viskosität und ist für die Herstellung von rPET mit direktem Lebensmittelkontakt ausgelegt. Die Vermarktung des lebensmitteltauglichen Rezyklats soll nach Abschluss der laufenden Zertifizierungs- und Zulassungsverfahren beginnen. Das Material ist unter anderem für Anwendungen wie Mineralwasser- und Erfrischungsgetränkeflaschen vorgesehen.

Der Recyclingbetrieb betrachtet seine Investition in die PET-Recyclinganlage als Teil einer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie. Neben der Reduzierung von Kunststoffabfällen sollen geschlossene Materialkreisläufe gefördert, Arbeitsplätze entlang der Recycling-Wertschöpfungskette gesichert und die Ressourceneffizienz verbessert werden.

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