Grafe stattet sein Technikum mit neuen Spritzgießmaschinen aus

Artikel vom 18. Juni 2026
Farbkonzentrate

Grafe hat sein Technikum im Farb-Design-Center in Blankenhain modernisiert und dafür drei neue Spritzgussmaschinen des Typs »Allrounder 270 S compact« von Arburg in Betrieb genommen. Mit der Investition erweitert das Unternehmen seine Möglichkeiten bei der Entwicklung und Prüfung von Materiallösungen für anspruchsvolle Kunststoffanwendungen.

V. l.: Lars Schulze (Head of R&D Grafe), Michael Friedl (Verkaufsberater Arburg) und Sebastian Grafe (Head Of Sales Grafe; Bild: Grafe).

V. l.: Lars Schulze (Head of R&D Grafe), Michael Friedl (Verkaufsberater Arburg) und Sebastian Grafe (Head Of Sales Grafe; Bild: Grafe).

Die Modernisierung des Grafe-Technikums ist Teil einer umfassenderen Standortstrategie und umfasst den Ersatz von drei bestehenden Anlagen, die bislang zur Herstellung von Muster- und Prüfkörpern genutzt wurden. Insgesamt investiert der Masterbatch-Hersteller rund 250.000 Euro in die neue Technik. Ziel ist es, die Effizienz im Technikum zu steigern, die Bedienung der Anlagen zu vereinfachen und gleichzeitig die technologischen Möglichkeiten am Standort auszubauen. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Spritzgießmaschinen liegt in ihrer Energieeffizienz. Zudem verfügen sie über ein einheitliches Steuerungskonzept, das den täglichen Umgang mit den Anlagen erleichtert. Die Modernisierung trägt damit zur Verbesserung der internen Abläufe und der Arbeitsbedingungen bei.

Mit den neuen Spritzgießmaschinen kann Grafe künftig auch Hochtemperaturkunststoffe und Hochleistungspolymere verarbeiten. Dieser Bereich war mit der bisherigen Anlagentechnik nur eingeschränkt abgedeckt. Dadurch erweitert das Unternehmen sein Spektrum bei der Entwicklung neuer Materiallösungen und schafft die Voraussetzungen, Kunden bei technisch anspruchsvollen Anwendungen noch gezielter zu unterstützen.

Bei der Auswahl der Maschinen entschied sich GRAFE bewusst für den deutschen Hersteller Arburg. Neben den technischen Eigenschaften waren nach Unternehmensangaben auch Qualitätsaspekte und die langfristige Zusammenarbeit mit einem etablierten Technologiepartner ausschlaggebend. Die Investition wird zugleich als Bekenntnis zum Produktions- und Technologiestandort Deutschland verstanden.

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