Korrosionsprüfungen
Qualitätssicherung
Igos erweitert sein Angebot für Korrosionsprüfungen und Schichtanalysen um kombinierte Klimawechseltests. Die Prüfkammern ermöglichen automatisierte Korrosions- und Umweltsimulationen ohne Umlagerung der Prüfteile.

Die Kombinationsprüfkammer visualisiert Korrosionsbilder reproduzierbar, ohne die Prüfobjekte während der Testzyklen neu auszurichten (Bild: Igos).
Das Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH & Co. KG (Igos) bietet als nach DIN EN ISO 17025 akkreditiertes Prüflabor Dienstleistungen für werkstoff- und oberflächentechnische Analysen an. Das Portfolio umfasst Schichtanalysen, Schadensanalysen, Korrosionsprüfungen, chemische Analytik sowie Beratungs- und Schulungsangebote. Zudem ist das Unternehmen von Mercedes-Benz als Prüflabor für werkstofftechnische Erstbemusterungen nach WEB 2020+ freigegeben.
Ein Schwerpunkt liegt auf Klimawechseltests zur Simulation korrosiver Umweltbedingungen. In einer Kombinationsprüfkammer können Korrosions- und Umweltsimulationen nach DIN EN ISO 11997-3 vollautomatisch innerhalb derselben Kammer durchgeführt werden. Die Prüfkammer besitzt ein Volumen von 2 m³ und ermöglicht laut Unternehmensangabe eine konstante Nachbildung natürlicher Korrosionsvorgänge. Im Unterschied zu herkömmlichen Verfahren entfällt dabei die Umlagerung der Prüfteile zwischen Klimaschrank und Salzsprühnebelkammer. Dadurch werden manuelle Eingriffe während der Prüfphase reduziert und reproduzierbare Korrosionsbilder erzeugt. Gleichzeitig bleibt die Prüflage der Bauteile konstant, wodurch Verfälschungen der Testergebnisse minimiert werden.
Die Prüfverfahren dienen dazu, Schwachstellen in Beschichtungen oder Materialsystemen sichtbar zu machen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber korrosiven Belastungen zu bewerten.


