Kunststoff-Kompetenzzentrum
Entwicklung und Konstruktion
Schnell und flexibel zur optimierten Fluidik-Lösung: Bei Bürkert trifft Prozessverständnis auf Kunststoff-Know-how.

Das Kompetenzzentrum beinhaltet auch die Werkzeugkonstruktion samt Werkzeugbau (Bild: Bürkert).
Fluidikanwendungen stellen oft hohe Anforderungen an die eingesetzten Werkstoffe: aggressive Medien, hohe Temperaturen und Drücke sowie Hygieneanforderungen oder Biokompatibilität sind nur einige der Herausforderungen. Hier steckt in den eingesetzten Kunststoffteilen wie Ventilen, medienführenden Leitungen oder kundenspezifischen Gesamtlösungen sehr viel Know-how.
Bürkert hat daher seit über 40 Jahren im eigenen Haus Wissen und Kompetenzen zur Entwicklung von Kunststoffbauteilen bis hin zur Kunststofffertigung aufgebaut. Mittlerweile sind diese im neuen Kompetenzzentrum Kunststofftechnik am Campus Criesbach gebündelt. Laut Unternehmensangabe profitieren Anwender von exakt an die eigenen Bedürfnisse angepassten Kunststofflösungen, kürzeren Entwicklungszeiten, schnelleren Markteinführungen und Unterstützung bei teilweise komplexen und langwierigen internationalen Zulassungsprozessen.
90 verschiedene Werkstoffe
Ein Team aus den Bereichen Werkstofflabor, Entwicklung, Werkzeugkonstruktion, Werkzeugbau, Technikum, Kunststofffertigung sowie der Qualitätssicherung deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab. Das Standard-Portfolio umfasst etwa 90 verschiedene Werkstoffe, passend für die meisten Anwendungen. Für besonders herausfordernde Anwendungen können kundenspezifische Werkstoffe entwickelt werden.
Nach der Werkstoffauswahl folgt die Qualifizierung im Labor für den jeweiligen Einsatzfall. Anschließend werden die Bauteile so entwickelt, dass eine kunststoffgerechte Serienproduktion möglich ist. Es folgen die Prototypenfertigung sowie Artikel- und Werkzeugsimulation, z. B. hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften oder des Strömungsverhaltens des Mediums im fertigen System. Auch die Werkzeugkonstruktion samt Werkzeugbau ist im eigenen Haus angesiedelt, ebenso wie ein Technikum und die Kunststoffspritzerei für z. B. transparente Teile, komplexe mechanisch beanspruchte Teile sowie Mikrokonturen in Makrobauteilen.
Durch die Komplettlösung aus einer Hand entstehen kurze, schnelle Kommunikationswege, was z. B. Optimierungen erleichtert und disruptive Lieferketten vermeidet. Als Beispiele für erfolgreiche Projekte nennt das Unternehmen spülbare Ventile im Lebensmittel- und Pharmabereich oder druckbeständige Systeme in Heißwasser- und Dampfanwendungen.


