Pneumatische Rastbolzen mit IO-Link

Artikel vom 5. Juli 2022
Normalien, Teile und Zubehör
Der neue Rastbolzen wird pneumatisch betätigt und lässt sich dank Sensorik in automatisierte Prozesse integrieren (Bild: Ganter).

Der neue Rastbolzen wird pneumatisch betätigt und lässt sich dank Sensorik in automatisierte Prozesse integrieren (Bild: Ganter).

Die jüngste Rastbolzen-Entwicklung von Ganter wird pneumatisch betrieben – zudem detektiert das Bauelement beide Endlagen mit nur einem Sensor. Damit ist der Rastbolzen »GN 817.7« eine Weiterentwicklung des manuell zu bedienenden Rastbolzens »GN 817.6«. Die Neuentwicklung lässt sich nun auch an unzugänglichen Stellen einsetzen und in automatisierte Prozesse einbinden. Auch gibt der Hersteller an, dass der neue Rastbolzen ohne Änderungen bezüglich Dimensionierung oder Signalverarbeitung das Vorgängermodell ersetzen kann.

Im Schadensfall sofort einsatzbereit

Die Positionsabfrage basiert auf der erprobten Magnettechnologie mit einigen Neuerungen: Es werden jetzt beide Endlagen erfasst, und diese lassen sich individuell festlegen. Das Sensor-Teaching kann direkt vor Ort mittels eines kleinen Bedienelements am kabelgestützten und clipfixierten Sensor erfolgen. Eine visuelle Rückmeldung erhält man dabei über die integrierten LEDs. Bequem und sicher geht das Teaching auch mittels IO-Link über die Anlagensteuerung. Dank dieser Schnittstelle sind Sensoren nicht nur initial schnell eingelernt, sondern auch im Schadensfall sofort ersetzbar, was zur Reduktion von Stillstandzeiten beiträgt. Die im Betrieb übermittelten High-Signale beim Erreichen der jeweiligen Endlagen werden direkt per 4-poligem M8-Kabelstecker an die Steuerung der jeweiligen Anlage übertragen.

Der neue Rastbolzen besteht aus robustem Edelstahl, bietet vier Bolzendurchmesser und drei Funktionalitäten. Form D ist doppelwirkend, der Bolzen rastet also pneumatisch ein und aus. Form A wirkt einfach, der Rastbolzen fährt bei pneumatischer Beaufschlagung aus, und bei Form E fährt der Bolzen ein. Der federbelastete Bolzen fährt dabei stets selbstständig in seine Ausgangsposition zurück, etwa bei einem Druckabfall. Der Rastbolzen arbeitet bei Drücken zwischen 4 und 6 bar, der IP67-konforme Sensor bei Spannungen zwischen 12 und 30 V DC.

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