Gemeinsame Optimierung führt zum Ziel

Artikel vom 16. Dezember 2021
Spritzgießen/Pressen

Perfekte Optik, hohe Funktionalität und sehr robuste Ausführung: Das waren nur einige der zahlreichen Anforderungen, die ein Hersteller von mobilen medizintechnischen Geräten an das komplexe Kunststoffgehäuse einer neuen Baureihe stellte. Nachdem Weiss Empfehlungen für die werkstoffgerechte Optimierung der Bauteile gab, werden jetzt mehr als zwanzig Gehäuseteile in Serie gefertigt.

Bereits in der Konstruktionsphase wird in Zusammenarbeit mit dem Kunden das Bauteil und seine Funktionalität optimiert (Bild: Weiss).

Bereits in der Konstruktionsphase wird in Zusammenarbeit mit dem Kunden das Bauteil und seine Funktionalität optimiert (Bild: Weiss).

Die Hersteller von Geräten für die Notfallmedizin stellen sehr hohe Anforderungen an die Gehäuse ihrer Produkte, denn die Geräte müssen auf eine äußerst unsanfte Behandlung in Notfallsituationen unter ungünstigen Umgebungsbedingungen vorbereitet sein. Robustheit ist daher unabdingbar. Zugleich müssen die Geräte aber auch ergonomisch und intuitiv bedienbar sein, und da viele Funktionen auf kompaktem Raum untergebracht sind, ist ein solches Gehäuse ebenso komplex wie die Geräte selbst.

Frühe Einbindung ins Projekt führt zum Erfolg

Zu den Kunden der Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG gehört ein namhafter Kunde aus diesem sensiblen Anwendungsbereich. Bei der Lösungsfindung für eine neue Gerätegeneration wurden die Experten für Kunststoffverarbeitung sehr frühzeitig hinzugezogen, als der Hersteller diese neue Gerätegeneration noch entwickelte. Das ist aus Sicht des Illertissener Unternehmens auch die beste Vorgehensweise: Wenn die Kunststoffexperten die Gelegenheit erhalten, die Konstruktion zu prüfen und Empfehlungen für eine werkstoffgerechte Optimierung geben können, verbessert dies eindeutig das Ergebnis – sowohl aus technischer Perspektive als auch aus Kostensicht.

Insgesamt umfasst das Projekt mehr als zwanzig Gehäuseteile, die viele integrierte Funktionen aufweisen. Das allein ist schon anspruchsvoll. Neben den technischen Funktionen legen die Entwickler und Produktmanager des Kunden aber auch großes Augenmerk auf die Optik. Das heißt: Hier sind »Class A«-Oberflächen, perfekte Verarbeitung sowie hochwertige Anmutung und Haptik gefragt.

Berücksichtigung spezifischer Anforderungen

Das gilt auch für die Zweikomponenten-Teile mit angespritzten Dichtungsfunktionen. Darüber hinaus musste bei der Auswahl und Verarbeitung der Kunststoffe berücksichtigt werden, dass alle erforderlichen Normen der Medizintechnik sowie die kundenspezifischen Vorgaben eingehalten werden.

All diese Anforderungen konnte der Illertissener Kunststoffverarbeiter erfüllen und dabei unter anderem auf Erfahrungen aus ähnlichen Projekten, aber auch auf die Expertise bei der Fertigung hochwertiger Bauteile für die Automobilindustrie zurückgreifen. Das Ergebnis: Die Gehäusebauteile werden jetzt in Serie in Illertissen gefertigt – nach höchsten Qualitätsansprüchen.

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