Kunststoff-Schnellverascher

Artikel vom 10. März 2021
Allgemeine Mess- und Prüfsysteme und Sensoren
Die Schnellveraschung liefert laut Hersteller in nur 10 Minuten das Ergebnis des Füllstoffanteils (Bild: Cem).

Die Schnellveraschung liefert laut Hersteller in nur 10 Minuten das Ergebnis des Füllstoffanteils (Bild: Cem).

Der Kunststoff-Schnellverascher »Phönix Black« mit Inertgasatmosphäre von Cem ermöglicht die schnelle Veraschung unterschiedlicher Kunststoffe und von Kautschuk zur Bestimmung des Ruß- bzw. Kohlefaseranteils sowie des Gehaltes an Carbon-Nanotubes. Die Einsatzgebiete für derartige Kunststoffcompounds sind zum Beispiel im Flugzeug- und Automobilbau zu finden. Produktbeispiele sind Stoßstangen, Zierleisten, Armaturen, Wannen, Abdeckungen und Fertigteile. Da die Werkstoffeigenschaften eines Kunststoffcompounds wesentlich von seinem Füllstoffgehalt abhängen, ist eine Schnellbestimmung dieses Füllstoffs (Ruß, Kohlefaser, Carbon-Nanotubes) wichtig für die Prozesskontrolle. Mit einem schnellen Eingreifen in die laufende Produktion ist die Einsparung sonst hoher Kosten möglich.

Mit konventionellen Muffelöfen werden Polymer und Füllstoff gemeinsam im Tiegel verascht, somit kann der Füllstoff nicht gemessen werden. Eine Alternative ist der neue Schnellverascher mit Inertgasatmosphäre. Die Schnellveraschung liefert laut Hersteller in nur 10 Minuten das Ergebnis. Dabei wird die Heizmuffel mit Inertgas wie etwa Stickstoff gespült. Das Kunststoffpolymer verschwelt und verlässt den Tiegel, während der kohlenstoffhaltige Füllstoff zurückbleibt. So wird im Schnellverascher innerhalb von nur 10 Minuten der Kunststoff verascht, während die kohlenstoffhaltigen Füllstoffe in ihrem gesamten Gewebe freigelegt werden. Das eingebaute Gebläse entfernt Rauch, Hitze und Dämpfe automatisch und erhöht so die aktive Arbeitssicherheit. Mit dem Schnellverascher können auch Glasfasergehalte und Glaskugelgehalte in Kunststoffen bestimmt werden.

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