Weiss Kunststoffverarbeitung feiert 75-jähriges Jubiläum

Artikel vom 15. Februar 2021
Spritzgießen/Pressen

Die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG in Illertissen kann in diesem Jahr auf ihr 75jähriges Bestehen zurückblicken.

Die geschäftsführenden Gesellschafter Dietmar Weiß (li.), Dipl.-Ing. Bruno Weiss (Mitte), Dkfm. Jürgen Weiß (re.; Bild: Weiss Kunststofftechnik).

Die geschäftsführenden Gesellschafter Dietmar Weiß (li.), Dipl.-Ing. Bruno Weiss (Mitte), Dkfm. Jürgen Weiß (re.; Bild: Weiss Kunststofftechnik).

Am 18. März 1946 starteten die Brüder Benno und Franz Weiss in Kirchberg/Iller eine Produktion von Drahtstiften – sprich Nägeln –, in der Nachkriegszeit ein gefragtes Produkt. 1948 erweiterten sie das Produktspektrum um Kunstharzpressteile. 1955 zog die Firma nach Illertissen an den heutigen Standort um und begründete nochmals ein neues Standbein: Bis in die 1970er Jahre fertigte der Betrieb auch Futtermittelmaschinen (Trockenfutterbereiter) und baute sogar deren Elektromotoren selbst. Auch die 1958 in Betrieb genommene Aluminiumgießerei produzierte überwiegend für den eigenen Maschinenbau.

Produktion anspruchsvoller Teile aus Kunststoff

Ab 1963 zeichnete sich dann die Fokussierung auf das heutige Kerngeschäft ab: die Produktion von anspruchsvollen Kunststoff-Spritzgussteilen. In jenem Jahr begann das Unternehmen mit dem Werkzeug- und Formenbau für das Spritzgießen, 1966 ging die erste vollautomatische Spritzgießmaschine in Betrieb. 1971, zum 25jährigen Jubiläum, beschäftigte das Unternehmen schon 150 Mitarbeiter.

Heute ist das Unternehmen v. a. in der Automobilindustrie und im Maschinenbau ein gefragter Partner für die Entwicklung und Produktion von anspruchsvollen Spritzgussteilen. Am Stammsitz in Illertissen sind 176 Mitarbeiter beschäftigt, im Werk Györ/ Ungarn, das 2007 gegründet wurde, sind es 84.

Pläne für die Zukunft

Das Unternehmen wird in zweiter und dritter Familiengeneration geführt und hat sich für das Jubiläumsjahr einiges vorgenommen. Jürgen B. Weiß, geschäftsführender Gesellschafter, erläutert dazu: »Nach dem Ausnahmejahr der Corona-Pandemie, das wir aber immerhin mit einer schwarzen Null abschließen konnten, sind wir für 2021 vorsichtig optimistisch und planen mit Wachstum im einstelligen Prozentbereich. Dazu werden einige Neuprojekte, die in Kürze anlaufen, einen Beitrag leisten – und die Tatsache, dass wir unsere Präsenz im wachstumsstarken und anspruchsvollen Markt der Medizintechnik ausbauen.«

Damit will Weiss auch im 76. Jahr den Transformationsprozess weiter vorantreiben: »Wir haben uns mehrfach neu erfunden und dabei immer auf neueste Technologien und auf Innovationen gesetzt. Das gehört genauso zu unserer Firmen-DNA wie die Verlässlichkeit, die hohe Engineeringkompetenz und die unbedingte Kundenorientierung«, schließt der geschäftsführende Gesellschafter.

Teilen
PDF-Download
Weiterempfehlen
Drucken
Hersteller aus dieser Kategorie