Plasmatreat eröffnet Schweizer Niederlassung

Artikel vom 12. Februar 2021
Maschinen und Anlagen für die Oberflächentechnik

Bereits im August 2020 hat die Plasmatreat GmbH, ein führender Hersteller von atmosphärischen Plasmatechnologien und -systemen zur Oberflächenvorbehandlung, zur besseren Bearbeitung des lokalen Marktes eine Niederlassung in der Schweiz gegründet.

Klaus Kresser leitet seit August 2020 die Schweizer Niederlassung (Bild: Plasmatreat).

Klaus Kresser leitet seit August 2020 die Schweizer Niederlassung (Bild: Plasmatreat).

Die Niederlassung mit Sitz in Diepoldsau im Schweizer Rheintal will Schweizer Technologieunternehmen bei der Evaluierung und Implementierung der Plasmatechnologie in ihre Prozesse zu unterstützen. »Durch die Niederlassung in der Schweiz sind wir vor Ort, können kurzfristig Termine wahrnehmen und Technologie- und Prozesswissen transferieren sowie die gesamte Kommunikation rund um diese Entwicklungsschritte verkürzen«, erläutert Klaus Kresser, der die Niederlassung leitet und der einen breiten Wissens- und Erfahrungsschatz in der Klebstoff- und Lackindustrie vorweisen kann.

Neben Universitäten und Instituten strebt die das Unternehmen auch eine enge Zusammenarbeit mit staatlich-rechtlichen Agenturen, wie beispielsweise der Innosuisse an. Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung hat die Aufgabe, Innovationen im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. »In anderen Ländern arbeiten wir in ähnlichen Kooperationsverbunden mit Förderagenturen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammen. Diese Kooperationen haben sich als sehr erfolgreich herausgestellt, da durch die finanzielle Unterstützung Innovationen in kurzer Zeit, sicher umgesetzt werden können. Somit trägt diese Konstellation zur Innovationsabsicherung, aber auch zur nachhaltigen Innovationsentwicklungen bei«, so Kresser.

Plasmatreat ist mit seiner Technologie an keine spezielle Branche gebunden, denn die Oberflächenbehandlung mit Plasma lässt sich in unterschiedlichen Industrien einsetzen. Beispielsweise sind die Metalloberflächenbehandlung in der Uhrenindustrie, die Kunststoffbehandlung in der Verpackungsherstellung aber auch Anwendungen in medizinischen Bereichen, in der Automobilindustrie oder der Elektronik- und Halbleiterfertigung interessante Einsatzbereiche der »Openair«-Plasmatechnologie.

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