Drehkühlungen

Artikel vom 5. November 2020
Allgemeine Geräte und Temperiertechnik

Die neue, als Normalie erhältliche Drehkühlung ist eine zuverlässige Standardlösung für das Entformen rotierender Kerne (Bild: i-mold).

Das Unternehmen i-mold hat kompakte Drehkühlungen entwickelt, die Anwender dabei unterstützen, rotierende Kerne kosteneffizient in Spritzgießwerkzeuge zu integrieren. Ihre Hauptkomponenten sind der verdrehgesichert montierbare Stator mit den Anschlüssen für die Kühlmittelschläuche sowie der darin frei drehbar gelagerte Rotor mit dem Kühlrohr und dem Gewinde für das Fixieren des Drehkerns. Als Normalie verfügbar, reduzieren sie den sonst mit individuellen Sonderlösungen verbundenen Entwicklungsaufwand. Probleme mit austretendem Kühlwasser sollen der Vergangenheit angehören, da der Hersteller die Dichtheit prüft und garantiert. Für Multikavitätenwerkzeuge empfiehlt es sich, maximal vier Drehkühlungen in Serie hintereinander zu schalten. Bei Bedarf können weitere solcher Vierergruppen parallel angeschlossen werden. Auf diese Weise erleichtern sie den Bau kompakter Werkzeuge mit einer großen Zahl rotierender Kerne. Dadurch und mit der sehr guten Kühlwirkung, die kurze Zykluszeiten unterstützt, tragen sie zu höherer Produktivität in der Fertigung bei. Die neuen Drehkühlungen eignen sich laut Hersteller für alle üblichen mechanischen, hydraulischen oder servoelektrischen Drehkernantriebe. Je nach Größe der Kerne und Anforderungen an die Kühlleistung sind zwei Baugrößen verfügbar. Dank der kompakten Statorabmessungen ermöglicht der Typ »SDK-034«, der für Kühlrohrdurchmesser von 2 bis 6 mm ausgelegt ist, einen sehr engen Nestabstand von nur 34 mm. Der 45 mm breite Typ »SDK-045« ist für erhöhte Kühlmitteldurchflussraten bestimmt und kann Kühlrohre mit Durchmessern von 6 bis 10 mm aufnehmen. Die Standardlänge aller Kühlrohre beträgt 300 mm, Sonderlängen sind möglich. Für den Anschluss der Kühlmittelschläuche sind die neuen Drehkühlungen mit Standardsteckkupplungen ausgestattet, optional sind auch Schnellkupplungen verfügbar. Der minimale Biegeradius der Kühlmittelschläuche ergibt sich aus dem für den jeweiligen Temperaturbereich erforderlichen Material. Er beträgt 35 mm für Kühlmitteltemperaturen bis 60 °C, 50 mm bis 80 °C und 90 mm bei Schläuchen, die sich bis zu 120 °C einsetzen lassen. Der maximale Betriebsdruck beträgt 10 bar.

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